NAXOS startet sein eigenes DVD-Label und bereits die erste Produktion begeistert Käufer und Kritiker gleichermaßen.
„…ein brillianter Film.“ The Times, Richard Morrison „…eine ideale Verwirklichung im Film.” Stereo, März 2008 „…ein Wunder menschlichen Mutes“ The Daily Telegraph
The Full Monteverdi folgt dem gleichzeitigen Auseinanderbrechen von sechs Partnerschaften und durchwandert dabei die emotionalen Zustände anfänglich schockierender Offenbarung, der darauf folgenden tief empfundenen Wunsch nach Rache sowie der sich anschließenden erotischen Sehnsucht nach Wiederherstellung der Beziehung als Ensemblefilm. Mit seiner Verwundbarkeit und entwaffnenden Art wird dieser Film Sie auf seine emotionale Reise mitnehmen - ein wunderbar weises, bewegendes und intensives Portrait heutigen Liebens. http://thefullmonteverdi.wordpress.com/
Im FonoForum gar Stern des Monats März 2008 soll deren Rezension Ihnen einen Eindruck von der Produktion verschaffen:
Klassik - Menschen im Hotel Wie realistisch darf Musiktheater sein? Schafft Kunstgesang nicht a priori eine ästhetische Distanz, die jeden Realismus in Anführungszeichen setzt? Vor allem in den Medien Film und Fernsehen? Kann das Genre auch, wie speziell das deutsche Regietheater es gerne möchte, als gesellschaftliches Gewissen vereinnahmt werden? Unter dem Titel „The Full Monteverdi“ hat der englische Regisseur John La Bouchardière ein in diesem Zusammen - hang interessantes Experiment versucht – nicht mit einer Oper des Meisters aus Cremona freilich, sondern mit dessen Viertem Madrigalbuch. Dieses entstand im Jahr 1603, also zu jener Zeit, als der Komponist Hofkapellmeister des Herzogs von Mantua war; es ist eine Sammlung von höfischen Liebesliedern (und musikhistorisch ein wichtiger Schritt auf dem Weg von der kunstvollen Mehrstimmigkeit zur Mono - die). Gemeinsam mit Robert Hollingworth und dessen Vokalensemble „I Fagiolini“ sowie einer Gruppe von Schauspielern übertrug der Regisseur Monteverdis überzeitliche Zustandbeschreibungen von Liebe in allen Schattierungen, von der Ekstase zur Trauer des Verlassenen-Seins, auf heutige Beziehungen: Sechs Paare unterschiedlicher sozialer Herkunft treffen sich in einem Hotel, lieben und streiten sich und gehen schließlich auseinander. Monteverdis Madrigale fungieren dabei sowohl als Dialog wie auch als Gefühlsfolie, behalten dabei stets ihre ästhetische Eigenständigkeit. Zunächst als Bühnenproduktion herausgebracht, fand La Bouchardières Konzept seine ideale Verwirklichung im Film. Brillant. - Gerhard Persché
Karol Szymanowski war zweifellos Polens herausragende Musik-Figur in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Geboren am 6. Oktober 1882 in der heutigen Ukraine als Sohn einer wohlhabenden Kunst- und Musikinteressierten Familie des Landadels, erhielt Szymanowski seinen ersten Musikunterricht aufgrund einer langwierigen Beinverletzung auf dem heimischen Anwesen. Danach wurde er von seinem Onkel Gustav Neuhaus unterwiesen, der eine Musikschule in Elisavetgrad, dem heutigen Kirowograd leitete.
1901 ging Szymanowski nach Warschau und studierte dort bei Marek Zawirski Harmonielehre und bei Zygmunt Noskowski Kontrapunkt- und Kompositionslehre am dortigen Konservatorium. Innerhalb des russischen Imperiums war das Warschau jener Zeit allerdings lediglich Provinz, und seit Chopin war es keinem polnischen Komponisten mehr gelungen, die internationale Musikszene zu erobern. Doch Szymanowski gehörte einer Gruppe junger, begabter und ambitionierter polnischer Musiker an, die weit über den Tellerrand hinaus blickten. Bereits 1905 unternahm er gemeinsam mit Stanislaw Ignacy Witkiewicz seine erste Italienreise und gründete im selben Jahr mit Grzegorz Fitelberg, Ludomir Rozycki und Apolinary Szeluto mit Hilfe des Mäzens Wladyslaw Lubomirski die “Verlagsgenossenschaft junger polnischer Komponisten”, die sich der Verbreitung der Werke zeitgenössischer polnischer Komponisten widmete. Die Gruppe wurde schon bald darauf als “Junges Polen” bekannt, die Werke wurden 1906 in Warschau und Berlin uraufgeführt.
Auch Szymanowskis Sinfonie Nr. 2, die er 1910 vollendet hatte, wurde ein Jahr später in Warschau uraufgeführt, fand allerdings wenig Anklang beim dortigen Publikum. Die Besucher seiner Konzerte in Leipzig, Berlin und später auch Wien waren hingegen sehr angetan von der Sinfonie, die – wie sein gesamtes Werk vor dem 1. Weltkrieg - stark von Alexander Skrjabin beeinflusst war. In Wien beschäftigte sich Szymanowski mit dem Werk Debussys, Strawinskys und Ravels, doch seine Neugierde und die Suche nach Inspiration veranlassten seinen unruhigen Geist zu weiteren Reisen.
1914 brach er nach Italien auf, bereiste Sizilien und Nordafrika und landete schließlich über Rom und Paris in London, wo er Strawinsky traf.
Die Kriegsjahre verbringt er weitestgehend auf dem elterlichen Gut, wo er sich eingehend mit mediterraner und islamischer Geschichte und Kultur beschäftigt. Die Eindrücke seiner Reisen in den Mittelmeerraum und den Orient und diese Studien mündeten in eine Phase äußerster Kreativität, in der auch seine dritte Sinfonie Lied der Nacht auf Worte des persischen Sufi-Dichters Mevlana Dschelaleddin Rumi entstand, die Szymanowski 1916 vollendete. „…impressionistischer Farbenreichtum in Verbindung mit antiker, christlich-byzantinischer und orientalisch-mystischer Geisteshaltung…“ kennzeichnen diese Schaffensphase. „ Freie Handhabung der Harmonik, die sich mitunter der Grenze der tonalen Bindung nähert, dicht verflochtene Artikulationen, quasi improvisatorische Entwicklung der Form, raffinierte Orchestrierung, jugendstilhafte Ornamentik und expressive Melodik als Keimzelle der musikalischen Erfindung sind die Ingredienzien von Szymanowskis ganz persönlicher Klangsprache, die nun zur vollen Entfaltung kommt.“ (Peter T. Köster)
Szymanowskis Verdienst für die Musik besteht in seinem herausragenden Talent zur Synthese. Er verschmolz in seinem Werk verschiedene musikalische Kulturen und Stile zu seinem ganz eigenen Gepräge und fand so eine in die Zukunft gerichtete musikalische Mitteilungsform. Szymanowski starb im Alter von nur 54 Jahren in einem Sanatorium in Lausanne.
Antoni Witt, Chefdirigent der Warschauer Philharmoniker und selbst Schüler des berühmten polnischen Komponisten Krzysztof Penderecki, erfasst den individuellen Stil, die Tiefe und den Weitblick in Szymanowskis Kompositionen. Die Warschauer Philharmoniker, die als polnisches Nationalorchester auf das epochenübergreifende musikalische Werk Polens spezialisiert sind, geben Szymanowskis Sinfonien eine nationale Authentizität.
Inga Nielsen erlag, wie am Montag den 11. Februar 08 bekannt wurde, 61 jährig einem Krebsleiden.
Bereits im Alter von neun Jahren stand die Tochter eines dänisch-österreichischen Ehepaares bei Columbia Records im Studion um Volkslieder einzusingen. Ihre weitere musikalische Ausbildung absolvierte sie in Wien, Stuttgart und Budapest.
1975 im Alter von 29 Jahren verpflichtete Sie die Frankfurter Oper auf Drängen des Dirigenten Christoph von Dohnanyi, der ihre Stimme und ihr Gestaltungsvermögen überaus schätzte.
Nielsen wurde zu einer führenden Vertreterin des Fachs Sopran und sang auf den Bühnen der berühmten Opernhäuser weltweit. Helmut Rilling engagierte sie für mehrere Bach-Kantaten-Einspielungen.
Besonders innig wurde ihre musikalische Bindung zu Nikolaus Harnoncourt. Unter dessen Leitung sie in Zürich die Rolle der Agathe in Carl Maria von Webers «Freischütz» und Beethovens Leonore sang. Bis zu ihrem Tod förderte Inga Nielsen junge Sänger und Sängerinnen und arbeitete als Gastprofessorin an der Königlichen Musikhochschule in Kopenhagen.
Beim Wort “Preis” will sich momentan im Allgemeinen kein gutes Gefühl einstellen, denn die Preise, egal ob bei Energieversorgung, Lebensmitteln oder Transport, steigen.
Wie schön, wenn das Wort “Preis” auch einmal in einem ganz anderen - und sehr erfreulichen Zusammenhang auftaucht. Auf MIDEM in Cannes wurden gestern zahlreiche Preise verliehen.
Einige der MIDEM Classical Awards gingen auch an Künstler und Produktionen der NAXOS Deutschland Vertriebslabels.
Bereits zum dritten Mal wurde Christopher Nupen
für seine hervorragenden Musik-Dokumentationen ausgezeichnet.
Ein weiteres Werk des
“King of the music documentary”
(Gramophone Magazine)
über den bedeutenden Geiger
Itzhak Perlman
ist bereits fertig
und wird in Deutschland am 15.02.08 veröffentlicht.
Den Ehrenpreis für ihr Lebenswerk erhielt die große Mezzosopranistin Christa Ludwig, die im März ihren 80. Geburtstag feiert.
NAXOS-Deutschland
veröffentlicht zu diesem Anlass
am 15.02.08 eine
Arthaus Musik
Doppel-DVD
(102089)
von Christa Ludwig
mit
Schuberts Winterreise
und einem
Lieder-Recital.
Bereits im Juli 2007 erschienen bei unserem Vertriebslabel
Hänssler Classics Arnold Schönbergs Gurrelieder mit Michael Gielen und dem SWR-Rundfunkorchester (93.198).
Diese Produktion erhielt ebenfalls einen MIDEM Classical Award sowie den Preis der Deutschen Schallplattenkritik in der Kategorie Chorwerke, Bestenliste 4/2007.
Mit dieser vierteljährlich erscheinenden Bestenliste wurden darüber hinaus noch folgende CDs geehrt:
Die Profil-Produktion der Schnittke-Werke für Cello und Klavier mit David und Tajana Geringas in der Kategorie Kammermusik (PH08002),
in der Kategorie Orgel- und Klaviermusik Roger Woodwards Einspielung von Bachwerken (13280-2), die bei Celestial Harmonies erschienen ist
und die
NAXOS-Produktion
der Interpretation von Erich Wolfgang Korngolds
Filmmusik zu “The Sea Hawk”
mit dem
Moscow Symphony Orchestra
unter
William Stromberg
Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und gratulieren allen Preisträgern recht herzlich. Was aus den Nominierungen für 11 Grammy-Awards und der OSCAR-Nominierung wird, stellt sich im Verlauf des Februars heraus. Es bleibt also spannend!
Ricarda Merbeth, die Solistin unserer CD des Monats: Richard Strauss, Vier Letzte Lieder (8.570283)
ist auf internationalen Opernbühnen eine gefeierte Sopranistin.Die Wiener Zeitung schreibt “…Ricarda Merbeth, die mit ihrem kraftvollen, zugleich himmlisch klaren Sopran zeigt, wo Gott wohnt”.
Merbeth verleiht dem Meisterwerk von Strauss souverän und ausdrucksstark die Eindringlichkeit die diese Lieder verlangen.
Ricarda Merbeth, die in Wien lebt, ist in den kommenden Monaten u.a. mehrfach in Dresden und Berlin zu sehen und natürlich zu hören.
Einen Überblick über die Konzerttermine von Ricarda Merbeth finden Sie unter www.ricardamerbeth.de .
Gestern (11.02.08) wurden in Los Angelos bei den Grammy Awards die höchsten Auszeichnungen im Musikbusiness verliehen. Wie beim Oscar für herausragende Leistungen von Filmschaffenden, ist es auch bei den Grammys oft ein Künstler oder ein Werk, das gleich mit mehreren der Trophäen bedacht wird.Drei dieser begehrten kleinen goldenen Grammophone brachten die 50. Grammy Awards für die NAXOS-Produktion der zeitgenössischen amerikanischen Komponistin JOAN TOWER (8.559328):
Die zeitgenössische amerikanische Komponistin Joan Tower gewann für Ihre Komposition MADE IN AMERICA in der Kategorie:
- Best Classical Contemporary Composition
Das Nashville Symphony Orchestera unter Leonard Slatkin holte sich für die Interpretation von MADE IN AMERICA einen Grammy in der Kategorie:
- Best Orchestral Performance
In der Kategorie
- Best Classical Album
wurde, neben den oben genannten Ausführenden, Tim Handly als Produzent, Ton-Ingenieur und Mixer von MADE IN AMERICA ausgezeichnet.
Wir gratulieren allen Preisträgern sehr herzlich und freuen uns sehr über diese Auszeichnungen.
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